Dialyse in Berlin

Dialyse in Berlin

CAPD - Die Peritonealdialyse



Dialyse in Berlin - Shunt

Bei der Peritonealdialyse wird eine körpereigene Membran, das Peritoneum (Bauchfell), als Filter benutzt. Die Dialyselösung fließt mittels eines kleinen, weichen Plasikschlauches, Katheter genannt, in ihre Bauchhöhle. Dieser Katheter wird in einer kleinen Operation in ihre Bauchdecke eingepflanzt. An dem ca. 15 cm langen Teil des Katheters, der sich außerhalb ihres Körpers befindet, werden die Beutel mit Dialyseflüssigkeit angeschlossen. Der Katheter kann problemlos unter ihrer Kleidung versteckt werden.

Während die Dialyseflüssigkeit in ihrer Bauchhöhle verweilt, findet die Dialyse statt. Wasser und Schlackenstoffe wandern vom Blut durch die Membran (Bauchfell) in die Dialyseflüssigkeit, die nach ein paar Stunden ausgewechselt wird.

Es existieren zwei Arten der Peritonealdialyse

  1.  die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD), die die manuelle Form dieser Therapie darstellt.
  2.  die automatische Peritonealdialyse (AP), die mit Hilfe eines Gerätes in der Nacht, während sie schlafen, durchgeführt wird.

Bei jeder Form der Peritonealdialyse ist es sehr wichtig, die Beutelwechsel ohne Kontamination durchzuführen, um eine Infektion zu vermeiden. Ihre PD-Schwester oder ihr PD-Pfleger wird sie in der korrekten Durchführung des Beutelwechsels schulen.

Beide Methoden der Peritonealdialyse sind effektiv. Ihr Dialysearzt oder die Pflegekräfte können Ihnen bei der Entscheidung, welche Behandlungsform für sie die richtige ist, weiterhelfen.